3.
2009
Artikel-Schlagworte: „Jubiläum“
10 Jahre Xhevdet – ein treuer Schlossgeist…
Gestern hatten wir einen wahrlich schönen Anlass zu Feiern. Xhevdet Hoxhai – unser Spüler – ist nun schon seit 10 Jahren Teil des Freisitz Roith Teams. Wirklich eine lange Zeit, für die wir ihm besonders danken möchten.
Alle Kollegen, Frau Lehner und sogar Hotelbesitzer Dr. Manfred Asamer gratulierten ganz herzlich.
Wie alles begann…
Letzte Woche habe ich Ihnen vom 50-jährigen Bestandsjubiläum der Firma Asamer berichtet. Es war wirklich eine sehr berührende und imposante Feier, bei der ich viel Interessantes über unser Mutterunternehmen erfahren konnte.
Besonders schön ist das Andenken – eine Chronik über die Firma Asamer - aus der ich jetzt einen Auszug mit Ihnen teilen möchte. Hans Asamer – der Senior und Gründer der Firma – erzählt von den Anfängen des heute großen Unternehmens:
Die Geschichte meiner Firma beginnt 1959 mit dem Kauf eines Lastwagens. Die Idee kam mir, als in Aurachkirchen der Autobahnbau losging. Bald nach dem Abzug der alliierten Truppen wurden nämlich die fehlenden Teilstücke der Westautobahn zwischen Linz und Salzburg zügig fertig gestellt.
Ich dachte mir: “Da mache ich mit. Ich steig’ ins Baunebengewerbe ein und übernehme Transportarbeiten für die Baufirmen.” Die Autobahn verschlang Unmengen an Material. Es gab mehr zu transportieren, als ich allein schaffen konnte. Also sprach ich Schulfreunde an, ob sie nicht als Fahrer ins Geschäft einsteigen wollten. Es fand sich rasch eine gute Partie zusammen. Zwischen uns Burschen ging es freundschaftlich zu und wir schliefen gemeinsam in einem Zimmer auf unserem Bauernhof.
1960 kaufte ich einen kleinen Caterpillar, um den Lastwagen beladen zu können, fand aber, ich sollte lieber meinen eigenen Schotter führen. Darüber wollte ich mit Johann Hufnagl sprechen, meinem weitschichtigen Cousin, von dem ich wusste, dass er in Unterthalham zwei Hektar Wiese besaß, unter der Kiesmaterial lagerte. Eines Abends, beim Tanz, sah ich ihn zufällig beim Wurlitzer stehen. Ich ging hinüber, fragte ihn nach seinem Schottergrund und schlug ihm vor, gemeinsam etwas zu unternehmen. So gründeten wir 1962 die Firma Asamer & Hufnagl.

Den Wurlitzer erhielt ich vor einiger Zeit von Heinz Köppl, unserem Gmundner Bürgermeister, als Geschenk – er steht jetzt im Bürohaus in Ohlsdorf. Das ist praktisch die Gründungsmaschine, in der wir die Schillinge hineinwarfen und zu “Herz-Schmerz”-Liedern den Plan fassten: “Moch ma doch a Schotterwerk auf!” (Hans Asamer)
Und, wie finden Sie das? Wirklich eine ganz interessante Geschichte, von der ich Ihnen gerne in der nächsten Zeit noch mehr Auszüge präsentieren möchte!






